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Asbestose
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Asbeststaublunge
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Asbestose entsteht durch die Inhalation von Asbeststaub, meist nach 10-15 Jahren. Diese wird auch als Asbeststaublunge bezeichnet. Das Lungengewebe besteht aus ca. 300 Mio Lungenbläschen, welche den Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft aufnehmen und an die roten Blutkörperchen weitergeben. Zwischen den Lungenbläschen liegt ein Bindegewebe, welches bei der Asbestose vernarbt. Dadurch werden auch die Lungenbläschen in ihrer Funktion gestört, so dass der Sauerstoff einen längeren Diffusionsweg zurücklegen muss und nur noch verzögert oder gar nicht mehr ins Blut kommt. In 10-20% der Fälle kann sich ein Lungenkrebs oder ein bösartiges Pleuramesotheliom entwickeln
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Asbestfaser
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Die Abwehrzellen der Lunge (Makrophagen) versuchen die eingeatmeten Asbestnadeln zu entsorgen (phagozytieren), wobei diese zugrunde gehen und eine Vernarbung des Lungengewebes (Fibrose) auslösen. Da die Asbestfasern nicht durch den Körper beseitigt werden können, bleiben diese zeitlebens in der Lunge und führen zu einem fortschreiten der Vernarbung (Lungenfibrose). Diese kann zu einer schweren Lungenzerstörung (Wabenlunge) führen.
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Lungenpräparat
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Das nebenstehende Lungenpräparat zeigt die weisslichen Veränderungen im Lungengewebe, welche den fortschreitenden Vernarbungen entsprechen.
Typische Krankheitssymptome der Asbestose sind zunehmende Atemnot, Reizhusten, zäher Auswurf und im fortgeschrittenen Stadium auch Dauersauerstoffbedürftigkeit. In 10-20% der Fälle können auch Lungenkrebs und ein bösartiges Pleuramesotheliom auftreten.
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Röntgenbild
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Das konventionelle Röntgenbild zeigt Zeichen einer ausgeprägten Asbestose mit beidseitiger Vernarbund des Lungengewebes (Lungenfibrose). Dieser Patient leidet bereits bei geringer körperlicher Anstrengung an Atemnot. Die Lungenfunktionsprüfung zeigt eine Verkleinerung der gesamten Lunge an und eine schwere Einschränkung des Sauerstofftransports ins Blut (CO-Diffusionsstörung).
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Computertomogramm-Ausschnitt (CT)
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Zeichen in der hochauflösenden Computertomographie (sensibelste Methode):
mikronoduläre Verdichtungen,
pleuraparallele ("kurvilineare") Verdichtungen: feinporige subpleurale Verdichtung mit zipfelige Verbindungen zu den peripheren Gefäßverzweigungen
verdickte bronchovaskuläre Strukturen,
senkrecht zur Pleura oder arkadenförmig auf der Pleura stehende Bänder (fibrosierte periphere Gefäße),
Parenchymbänder ohne Relation zu den sich baumartig aufzweigenden bronchovaskulären Strukturen,
retikuläre Verdichtungen,
periphere und basale Verteilung,
verdickte Septen,
"Krähenfüße": sternförmiges Zusammenlaufen von Narbenbändern zu einen Punkt der Pleura, in weit fortgeschrittenen Fällen evtl. Wabenmuster als Zeichen einer fibrotisch zerstörten Lunge
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