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Pensionskasse

Leistungen aus der Pensionskasse

1. Invalidenrenten der Pensionskasse
Die Pensionskasse versichert im Rahmen des BVG auch das Risiko der Invalidität. Bei Asbesterkrankten besteht grundsätzlich auch der Anspruch auf Invalidenrenten der Pensionskasse, nebst denjenigen der Unfallversicherung und der Invalidenversicherung. Auch hier erfolgt wieder eine Koordination mit den Leistungen der übrigen Sozialversicherer, damit keine Ueberentschädigung entsteht.
Die Pensionskasse übernimmt in der Regel den von der Invalidenversicherung festgestellten Invaliditätsgrad. Allerdings wird von Gesetzes wegen erst ab 50% Erwerbsunfähigkeit eine Rente ausgerichtet (keine Viertelsrente). Die reglementarischen Bestimmungen, welche bei jedem einzelnen Leistungsfall unabdingbar zu prüfen sind, sehen indessen oft auch schon eine Berentung ab 25 % vor.
Für die Ansprüche aus der Pensionskasse ist nicht notwendig, dass die Asbesterkrankten im asbestverarbeitenden Betrieb gearbeitet haben. Es genügt, dass sie bei Eintritt der Erkrankung pensionskassenversichert waren.


2. Hinterlassenenleistungen der Pensionskasse
Stirbt ein Asbestkranker, haben die Hinterlassenen, konkret die Ehefrau sowie die Kinder, Anspruch auf Hinterlassenenleistungen. Auch hier gilt, dass Kinder über 18 Jahren, welche sich in einer Ausbildung befinden, bis zum 25 Altersjahr bezugsberechtigt sind.
Ebenfalls wird eine Koordination vorgesehen, damit beim Zusammentreffen mit den Leistungen der anderen Sozialversicherer keine Ueberentschädigung resultiert.